Mahnwache mit Einsatz der Lärmbox während der Zeit des Katholikentages Regensburg, 28. – 31. Mai 2014.

Liebe, aber leider von Fluglärm geplagte Mitbürger, gestern Nachmittag sind wir vom Katholikentag aus Regensburg zurückgekommen. Wir waren mit unserer Mahnwache erfolgreich – obwohl wir am Ende der Kirchenmeile platziert waren. Mit unseren Fahnen, den RUHE-T-Shirts (die einige trugen), dem Banner, Poster und den gelben Luftballonen erzeugten wir bei den Katholikentag-Besuchern Neugierde, sodass diese ein paar Schritte weitergingen, um herauszufinden, was unsere Stand zu bedeuten hat. Schulklassen, Pfarrer, alte Menschen und junge Menschen, Fluglärm-BIs vom Münchener Flughafen usw. interessierten sich für unseren Stand.
Hatten einige Besucher im anfänglichen Gespräch gemeint, sie kennen Fluglärm, so war deren Reaktion auf das gezeigte Video in der Lärmbox: „So habe ich mir den Fluglärm nicht vorgestellt, das ist ja unzumutbar, das hält doch keiner aus.“
Diesen Bewusstseinswandel zu bewirken war unsere Absicht! Eine weitere Absicht war: Kontakte knüpfen. Auch das haben wir mit unserer Aktion erreicht. Die Münchner BI "aufgeMUCt" gegen Fluglärm beabsichtigt mit uns bei solchen Aktionen in Zukunft mehr zusammenzuarbeiten. Wir haben die Aufmerksamkeit und Unterstützung des VCD (Verkehrs-Club-Deutschland), mit denen wir auch weiterhin in Kontakt bleiben werden.
Julia Klöckner hat sich aufmerksam unsere Ziele angehört und das Gespräch mit ihr lässt hoffen, dass auch sie in ihrer Partei diesbezügliche Weichen stellen wird (auch wenn es nur mm-Schritte sein werden).
Dietrich Elsner konnte sogar mit einem Bischof ins Gespräch kommen und wird den Kontakt zu ihm auch in Zukunft pflegen.
Wir können nicht genug auf uns aufmerksam machen.

Wir Fluglärm-Gegner aus dem Rhein-Main Gebiet sind im Verhältnis zu ganz Deutschland eine Minderheit. Wir brauchen deshalb die Unterstützung anderer, um gehört zu werden.
Die Montagsdemo ist unser wirkungsvollstes Druckmittel auf Politik und Fraport. Mit unseren Aktionen, wie die Mahnwache in Regensburg, ergänzen und intensivieren wir den Druck. Lärm-Reduzierung muss in aller Munde, sodass die Politik gezwungen wird, in unserem Sinne zu handeln.
Für all diejenigen unter euch, die vorher noch nichts von der Mahnwache gehört haben, zeigen wir hier unseren Flyer (PDF) , den wir bei den verschiedensten Fluglärm-Veranstaltungen in Rheinhessen vor unserer Abreise ausgeteilt hatten. Die Bilder von der Mahnwache sollen euch einen kleinen Eindruck von unserem Wirken geben.
Sponsoren unserer Aktion waren:
Verein Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen,
Verein für ein lebenswertes Mainz und Rheinhessen gegen Fluglärm und den Ausbau des Frankfurter Flughafens,
ZUKUNFT RHEIN-MAIN,
Initiative gegen Fluglärm Mainz (Oberstadt),
BBI (Bündnis der Bürgerinitiativen) und viele Einzelspender.


Wir waren 8 Personen, die diese Mahnwache durchgeführt haben:
2 Personen aus Bad Soden, 3 Personen vom Lerchenberg, 2 Personen aus Laubenheim und ich (Rheinhessen). Wir arbeiten ehrenamtlich.
Liebe Leser, Ihr dürft natürlich auch Sponsoren werden, jeder Euro ist für uns eine Entlastung. Wenn ihr spendet, dann bitte an einen der Vereine mit dem Verwendungszweck „Mahnwache Regensburg“, damit es auch unserem Projekt zugute kommt.

Und wer nun Lust hat, auch mal bei einem Projekt mitzuwirken, der melde sich bei uns. Unsere Teilnahme am Kirchentag 2015 in Stuttgart wird nach der Sommerpause angegangen.
Herzlichen Gruß
Hannelore
BI-OK für Ruhe von oben

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Wir über uns

Es geht uns hier um die Lärmbelastung im Allgemeinen, der die Menschen in Zeiten der stetig voranschreitenden Globalisierung immer mehr ausgesetzt werden.
Ohne Rücksicht auf die schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Natur.
Mit dem Lärmhaus fangen wir an.

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